Sikkim Tee: Schwarztee-Rarität aus Indien

Würziger Geschmack von Sikkim Tee
Sikkim Tee hat blumig-kräftiges Aroma

Der Sikkim Tee, ein schwarzer Tee, stammt aus dem gleichnamigen Bundesstaat in Indien und gilt als eine der feinsten indischen schwarzen Teesorten, die derzeit erhältlich sind. Die Blätter der Pflanze zeichnen sich durch eine matte Struktur, mittelgrüne Farbe und durch einen blumigen Duft aus. Viele Teekenner vergleichen den schwarzen Sikkim gerne mit dem klassischen Darjeeling, da beide Sorten in zahlreichen Gebieten fast direkt nebeneinander angebaut werden. Was jedoch den Geschmack betrifft, so gibt es hier einen großen Unterschied: während der Darjeeling ein sehr leichtes Aroma hat, ist der Sikkim eher kräftig und fruchtig-blumig. Da der Sikkim nur auf sehr geringer Fläche angebaut wird, gilt er als besonders wertvolle Sorte. Dank seines hohen Koffeingehalts ist die Sorte ideal, um morgens mit viel Energie in den Tag zu starken.

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Sikkim selbst liegt am Rande von Indien, im Dreiländereck zwischen China, Nepal und Bhutan – dies lässt schon darauf schließen, dass das Anbaugebiet in recht hohen Lagen, nämlich im weltberühmten Himalaya-Gebirge, liegt. Auch diese besondere Umwelt und das dortige Klima sorgen für den edlen und sehr feinen Geschmack des Tees. Eine Besonderheit dieser Sorte ist, dass Sikkim auf lediglich einer großen Plantage angebaut wird und somit keinesfalls ein Massenprodukt ist. Vielmehr zeichnet sich diese Sorte durch Tradition, eine lange Geschichte, Handarbeit und Sorgfalt aus, weshalb der Sikkim ausschließlich in Teefachgeschäften erhältlich ist.

Die Anbau und Ernte der Teeblätter
Diese Plantage heißt Temi-Plantage und baut ausschließlich die Sikkim-Sorte an. Nach der Ernte im Sommer, die noch traditionell von Hand erfolgt, werden die Teeblätter in spezielle Weidekörbe gefüllt und dort geschüttelt. Die in den Teeblättern enthaltenen Zellsäfte und der Sauerstoff, mit dem sie beim Schütteln versetzt werden, sorgen für eine geschmackliche Veränderung. Im Gegensatz zu anderen Teesorten wird der Schwarztee vollständig fermentiert. Anschließend müssen die Teeblätter getrocknet werden, was in großen Heißtluftmaschinen erfolgt. Lediglich 6 % der Feuchtigkeit bleiben in den Blättern enthalten, was ihnen die typische dunkle Farbe verleiht, die sie anschließend auch bis zum Endverbraucher behalten werden.

Die verschiedenen Sorten des Sikkim Tee

Sikkimtee Mischungen
Verschiedene Sorten von Sikkim Tee

Genau wie bei anderen Teesorten auch existieren beim Sikkim Tee unterschiedliche Varianten, die sich vor allem anhand ihrer entsprechenden Erntezeit klassifizieren lassen. Sehr zu empfehlen ist der Second Flush, der sich durch ein mildes und dennoch sehr intensives Aroma auszeichnet. Wer zu Hause „hartes“ Wasser hart, für den ist die Sorte Inbetween Sikkim am besten geeignet.

Die Heilkraft und Wirkung des Sikkim Tee
Schwarztee ist allgemein dafür bekannt, bei verschiedenen körperlichen Leiden zu helfen, dies wurde inzwischen sogar mehrfach durch unterschiedliche wissenschaftliche Studien belegt. Nicht zuletzt liegt diese Wirkung an den verschiedenen Inhaltsstoffen des Tees, welche sich besonders beim Sikkim in sehr ausgeprägter Form finden. Enthalten sind beispielsweise Stoffe wie Flavenole oder auch Catechine. Sie besitzen beide eine antibakterielle Wirkung und wirken sich positiv auf das menschliche Nervensystem aus. So können sie unter anderem bei Stress und Anspannung sehr gut helfen. Wer regelmäßig Sikkim Tee konsumiert, kann seinen Alltag entspannter und stressfreier meistern. Dennoch ist im Sikkim eine beachtenswerte Menge an Koffein enthalten, weswegen diese Sorte nicht für Kinder geeignet ist, für Erwachsene jedoch einen belebenden Effekt hat.

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Die richtige Zubereitung von Sikkim Tee und seine Ziehzeit

Volles Aroma von Sikkim Tee
Geschmackerlebnis mit Sikkim Tee

Besonders wichtig ist die richtige Zubereitung des Sikkim Tees, denn nur so kann er sein volles Aroma und seinen kräftigen Geschmack optimal entfalten. Generell ist diese Sorte sehr ergiebig: Wer einen Liter des schmackhaften Tees zubereiten möchte, benötigt etwa 13 Gramm der Teeblätter, wie es auch bei den meisten anderen Schwarzteesorten der Fall ist. Sehr wichtig ist es jedoch, hier besonders darauf zu achten, dass das Wasser möglichst weich ist. Ebenso sollte die Teekanne geschmacksneutral sein, da Sikkim schnell Fremdaromen annimmt. Der Tee sollte mindestens zwei, maximal jedoch drei Minuten ziehen. Es ist nicht zu empfehlen, den Sikkim länger ziehen zu lassen, da sich ansonsten schnell bittere Aromen entwickeln können, die das Geschmackserlebnis beeinträchtigen. Ebenso kann die Folge einer zu langen Ziehzeit ein Verlust der wertvollen, im Tee enthaltenen Nährstoffe bedeuten.

Wer möchte, kann Sikkim Tee auch kalt genießen. Dazu sollte er zunächst von alleine abkühlen oder, mit einigen Eiswürfeln in einer geschlossenen Kanne, für einige Stunden in den Kühlschrank gestellt werden. Zusammen mit einem Spitzer Zitronensaft und etwas Honig zur Süßung schmeckt er an heißen Sommertagen besonders gut und sorgt für eine belebende Erfrischung.

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